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Halberstadt: Chance für die Bakenstraße in Halberstadt – „Mut zur Lücke“ – Land fördert Wettbewerbe in sechs Städten

Pressemeldung vom 12. November 2010, 13:07 Uhr

In vielen Städten Sachsen-Anhalts warten Lücken auf ihre Schließung,
innerstädtische Brachen bedürfen einer Überplanung und Neubebauung. Auch
in Halberstadt gibt es noch einige solcher Lücken, so zum Beispiel in
der Bakenstraße. Nun gibt es berechtigte Hoffnung, dass dieser
Schandfleck verschwindet. Noch im März dieses Jahres wurden drei
Häuserruinen im Bereich Bakenstraße 49 bis 54 abgerissen. Jetzt steht
dieser Bereich im Fokus eines Wettbewerbsverfahren, das den Titel „Mut
zur Lücke“ trägt – initiiert von der Architektenkammer Sachsen-Anhalt,
ausgelobt durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr und
finanziert durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt.
Halberstadt ist neben der Lutherstadt Eisleben, Hansestadt Stendal,
Lutherstadt Wittenberg, Blankenburg und Schönebeck eine von sechs
Städten in Sachsen-Anhalt, die in das Wettbewerbsverfahren „Mut zur
Lücke“ aufgenommen worden. Insgesamt stehen 250.000 Euro
Fördermittel für die sechs Städte zur Verfügung.
Derzeit werden die Verfahren in den Städten vorbereitet. Für
Halberstadt heißt das konkret, dass die Lücke Bakenstraße 49 bis 54 im
Rahmen dieses Landeswettbewerbs beplant wird. Das bedeutet,
Architekturbüros werden innovative Lösungen entwickeln und Vorschläge
unterbreiten, wie dieser Bereich zukünftig aussehen könnte, wenn er
wieder bebaut ist.
Dies soll Bauherren dazu animieren, sich derartigen Lücken in
Innenstädten zuzuwenden, ihren Charme zu entdecken und den Mut zu
haben, diese Lücken zu bebauen. Vielen ist nicht klar, dass derartige
innerstädtische Bereiche ohne langwierige B-Planverfahren sofort bebaut
werden können.
Oberbürgermeister Andreas Henke und die Baufachleute der
Stadtverwaltung hoffen, durch die Teilnahme am Wettbewerb „Mut zur
Lücke“ ein „besonderes Interesse für den Bereich Bakenstraße 49 bis
54 bei Bauherren wecken zu können“.
Der Wettbewerb korrespondiert darüber hinaus mit dem Projekt „Mein Haus
in der Altstadt“. Hierfür hatte die Die SALEG (Sachsen-Anhaltinische
Landesentwicklungsgesellschaft) im Auftrag der Stadt Halberstadt sieben
Planungsbüros gebeten, beispielhafte Lösungen für eine Neubebauung am
Standort Tannenstraße/ Unter der Tanne/ Steinhof in Halberstadt zu
entwickeln.
Auch daran wird deutlich, dass es im besonderen Interesse der
Kreisstadt Halberstadt liegt, die vorhandene Struktur der historischen
Altstadt nicht nur zu erhalten, sondern auch durch qualitätvolle
Neubauten zu ergänzen. „Einfamilienhäuser von der Stange“ sind hier
fehl am Platze.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Halberstadt

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