Energiewechsel

Haldensleben: Schienenprüftechnik aus Althaldensleben preisgekrönt

Pressemeldung vom 11. Dezember 2013, 12:42 Uhr

Hugo-Junkers-Preis für Professor Jürgen Häberle, Geschäftsführer des Zentrums für Faserverbunde und Leichtbau Haldensleben

Vor wenigen Tagen wurde in Halle der renommierte „Hugo-Junkers-Preis“ Sachsen-Anhalt für Forschung und Innovation verliehen. In vier Wettbewerbs-Kategorien zeichnete Wirtschaftsminister Hartmut Möllring insgesamt 16 Teilnehmer aus. Diese waren von einer externen Jury aus insgesamt 58 Bewerbern ausgewählt worden.

In der Kategorie „Innovativste Produktentwicklung“ konnte sich Prof. Dr.-Ing. Jürgen Häberle, Geschäftsführer des Zentrums für Faserverbunde und Leichtbau Haldensleben UG (ZfL) über den mit 7.000 Euro dotierten 2. Platz freuen.

Das ZfL, ein An-Institut der Hochschule Magdeburg-Stendal, hat seinen Sitz im Innovationszentrum InnComposites in Althaldensleben. Ausgezeichnet wurde Häberle für seine Entwicklung eines neuartigen Schienenprüfgerätes. Es soll die Sicherheit im Schienenverkehr steigern und dazu beitragen, Instandhaltungskosten zu senken. Mit dem Prüfgerät werden Eisenbahnschienen und Weichenteile regelmäßig auf Materialfehler untersucht, um vorbeugend Störungen oder Unfälle durch Gleisbruch zu vermeiden.

Durch das kostengünstige Leichtbauverfahren kann es mit einem Gewicht von nur 25 Kilogramm auch von einer Person betrieben werden. Darüber hinaus sind zahlreiche Systemfunktionen integriert, wie die automatische Anpassung an unterschiedliche Spurweiten oder die Möglichkeit der Prüfung von Weichen. Das Gerät hat schon jetzt das Potential, europaweiter Standard zu werden und wird auch bereits europaweit vertrieben.

„Innovative Ideen haben nur Sinn, wenn sie gebraucht werden und sich auf dem Markt behaupten“, so die Juryvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Sylvia Rohr, von der Universität Stuttgart. Das ist Professor Dr.-Ing. Jürgen Häberle mit dem Wirbelstrom-Schienenprüfgerät New Technology bereits herausragend gelungen.

Quelle: Stadt Haldensleben

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