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Haldensleben: Stadthof – „Salz ist eine Rarität“

Pressemeldung vom 29. Dezember 2010, 09:02 Uhr

Die knapp 10 cm Neuschnee, die in der Nacht vom Montag gefallen sind, setzen nicht nur den Autofahrern und Fußgängern zu, sondern halten besonders die Mitarbeiter des Stadthofes auf Trapp. Hat es so stark geschneit, beginnt der Tag der acht bis zehn Mitarbeiter um halb drei morgens, die zusammen mit den Fahrzeugen in fast ständigem Einsatz sind, die Gehwege und Straßen von den rutschigen Massen zu befreien. Trotzdem kann nicht immer alles geschafft werden. Bewegt man sich in der Innenstadt von den meist gut beräumten Hauptstraßen in die Nebenwege, kann man schon mal ins Rutschen geraten. Parkende und stark verschneite Pkw machen ein Durchkommen der Räummaschinen zum Teil nicht mehr möglich. Der Räumpflicht auf den Gehwegen kommen die Mitarbeiter des Stadthofes und auch die meisten Haldensleber selbst nach. Die Straßen, soweit es noch nicht möglich war, folgen nach und nach, so dass auch die Zubringer und Nebenstraßen besser passierbar werden. Da der Stadthof an die Grenzen seiner Kapazität stößt, wird ein zusätzliches Unternehmen mit dem Beräumen beauftragt, das dann in den kommenden Tagen die Nebenstraßen von den Schneemassen befreien sollen. Die Arbeiten beginnen in der Kolonie, der Hagenstraße und der Alsteinstraße, soweit die parkenden Pkw ein Beräumen zulassen. Im Blickpunkt sind auch die Bushaltestellen, vor denen sich oft meterhohe Schneeberge türmen. Wo kein Platz mehr ist, wird der Schnee schließlich auch ganz abgefahren.

Ein kleines Problem stellt das Streusalz dar. „Salz ist momentan eine Rarität“, erklärt Axel Peter, Abteilungsleiter des Stadthofs. Ein kontinuierliches Nachliefern sei nicht mehr möglich und auch die offenen Bestellungen wurden noch nicht bedient, informiert Peter weiter. „Wir bitten um Verständnis, da unsere Mitarbeiter im Rahmen der technischen und personellen Möglichkeiten alles tun, was sie können“, so Peter.

Quelle: Stadtverwaltung Haldensleben – Stadtmarketing und Kommunikation

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