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Wittenberg: „Romantik, Realismus, Revolution- das 19. Jahrhundert“

Pressemeldung vom 1. September 2011, 08:33 Uhr

„Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“ heißt das Motto des Tags des offenen Denkmals 2011. Damit widmet sich der Denkmaltag einer der stilistisch vielseitigsten und an technischen Neuerungen reichsten Epochen der Bau- und Kunstgeschichte.
Die Industrialisierung und die damit verbundene Landflucht verursachten tiefgreifende Veränderungen in der Baukultur der Städte. Gerade in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebten die Städte einen massiven Umbau, der auf neuen architektonischen Konzepten basierte: Neue Arbeiterquartiere entstanden und mit ihnen Schulen, Krankenhäuser, Kirchen und Volksparks, die noch heute das Bild vieler Städte prägen.
Auch in der Lutherstadt Wittenberg veränderte sich das Stadtbild maßgeblich. Das Schloss wurde zur Kaserne umgebaut, die Schlosskirche wurde im neugotischen Stil 1892 eingeweiht, die Wallanlagen wurden entfestigt und durch Fritz Eunike zum Park umgestaltet, das Postgebäude wurde errichtet, das Kreisgericht gebaut, die Kavalierkaserne- das heutige Neue Rathaus- errichtet u.v.m.

Quelle: Lutherstadt Wittenberg

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